Geschichte des Fussballclub FC Bellach

In Bellach wird nicht erst seit 1955 Fussball gespielt. Bereits zuvor wurde zweimal ein Versuch unternommen einen Fussballclub zu gründen. Erstmals war dies im Jahr 1929 der Fall.

Damals hiess der Verein FC Bellach-Langendorf und hatte den Fussballplatz in der Nähe des Restaurant zur Linde. Da dieser Platz der Ueberbauung dieses Gebietes zum Opfer fiel, musste der Spielbetrieb vorübergehend eingestellt werden, allerdings ohne dass der Verein aufgelöst wurde.

Nachdem man an der Flurstrasse, dem heutigen Standort des Fussballplatzes eine neue Bleibe gefunden hatte (allerdings spielte man damals von Nord nach Süd), wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Doch das Glück sollte nur von kurzer Dauer sein, denn der Aktivdienst und die „Anbauschlacht“ kamen dazwischen, so dass der Klub, während des Krieges, aufgelöst werden musste.

Viele Jahre wurde über eine Neugründung diskutiert, doch scheiterte diese besonders an der Platzfrage. Erst im Jahre 1947 (am 6. November) kam es zu einem neuerlichen Versuch. Aber auch dieser neu gegründete Verein kämpfte mit Platzproblemen. Wie Zeugen aus der damaligen Zeit berichteten, befand sich der „Tschuttplatz“ unter der Bahnstation und wurde wegen seiner Bodenbeschaffenheit nur „Schwarze Erde“ genannt.

Aber auch diesem Klub war ein nicht allzu langes Dasein gewährt. Bereits nach fünf Jahren wurde er wegen finanzieller Probleme (Konkurs) und personellen Schwierigkeiten wieder aufgelöst.

Im Jahr 1955 nahmen einige Anhänger des Fussballspiels (wie es im Gründungsprotokoll vermerkt ist) einen erneuten Anlauf, den Fussball in Bellach sesshaft werden zu lassen. Am 18. Mai 1955 gründeten 17 fussballbesessene im Restaurant zum Wilhelm Tell in Bellach den Sport Club Bellach

Bergundthal Werner
Bader Hans
Borner Josef
Burkhard Ernst
Däpp Heinz
Freuler Peter
Gaugler Willy
Hubschmid Henry
Kissling Adolf
Marthaler Eduard
Marthaler Fritz
Orlando Urs
Schluep Jakob
Stebler Ottto
Tonezzer Mario
Walker Fredy
Walker Urs


Der erste Vorstand setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Präsident:    Werner Bergundthal
Vize-Präsident    Mario Tonezzer
Kassier    Peter Freuler
Aktuar    Josef Borner

Aber auch dieser junge Verein kämpfte in der Anfangsphase mit finanziellen Problemen. So lasteten natürlich auch die Schulden des ehemaligen Vereins auf den Schultern der Verantwortlichen und der Fortbestand schien mehrmals gefährdet.
Das Spielfeld blieb vorderhand ein Thema. Erstens musste man dieses mit dem Turnverein teilen (in dieser Zeit wurde das Spielfeld noch zusätzlich als Handballfeld benötigt, da der Turnverein in dieser Zeit noch eine Grossfeldhandballabteilung hatte) und zweitens mussten neue Tore erstellt und wegen des befürchteten Landschadens Ballfänger aufgestellt werden.


Dies alles kostete Geld, welches jedoch nicht vorhanden war. So belief sich die Miete an den Turnverein für die Platzbenutzung im Jahr auf Fr. 200.--. Das Erstellen eines Ballfängers Fr. 600.-- und die neuen Tore Fr. 200.-- (dabei sei erwähnt, dass sämtliche anfallenden Arbeiten in Fronarbeit erledigt wurden). Dies machte einen Betrag von rund Fr. 1000.-- aus, was für die damaligen Verhältnisse ein Riesenbetrag darstellte, welcher bei einem Jahresbeitrag von Fr. 12.-- pro Mitglied (bei ca. 20 Mitgliedern) bei weitem nicht gedeckt werden konnte.
So war man immer wieder auf die Spenden von Mitgliedern angewiesen und oft bezahlte einer etwas aus der eigenen Tasche um den Verein über Wasser zu halten.

Doch trotz aller Widrigkeiten startete der Verein in die offizielle Spielzeit 1955/1956.
Die Feuertaufe (das erste Meisterschaftsspiel) des neuen Clubs fand an einem sonnigen Tag gegen den FC Wacker Grenchen statt und wurde erfolgreich mit einem 3:0 Sieg abgeschlossen. Zuvor hatten die Mitglieder allerdings nächtelang Inserate gesetzt und Plakate gemahlt. Der Erfolg konnte sich sehen lassen, kamen doch zu diesem Ereignis insgesamt 120 Zuschauer. Dass dem Platzkassier ob dieser Menge Zuschauer die Billette ausgingen ist mehr als Verständlich.

Das erste Meisterschaftsjahr wurde folgendermassen abgeschlossen.
Von 18 Meisterschaftsspielen wurden 7 gewonnen, 1 endete Unentschieden und 10 mal ging man als Verlierer vom Platz. Das Torverhältnis lautete 47:45

Die Probleme in diesen ersten Jahren waren sehr gross, so stand der Club im Februar 1957 bereits kurz vor der Auflösung, da einfach zu wenig Spieler zur Verfügung standen, um eine Mannschaft zu stellen. Doch mit einem Kraftakt, konnte dieses Unheil im letzten Moment noch abgewendet werden.

Obwohl die Probleme nicht kleiner wurden (vor allem finanziell) macht der noch junge Klub bald einmal die ersten „grossen Sprünge“. Ostern 1958 führte ein Ausflug nach Deutschland zum FV Unterharmsbach, wo auch ein Freundschaftsspiel ausgetragen wurde. Das erstaunliche daran war, dass die Bellacher nicht genügend eigene Spieler zusammen brachten, welche die Reise nach Deutschland mitmachen konnten und so verstärkte man sich mit Spielern des SC Blustavia Solothurn (wie man sieht gab es damals schon „Gruppierungen“).
An Pfingsten empfing man die Deutschen Freunde zu einem Gegenbesuch. Dies war einer der ersten Höhepunkt in der Geschichte des FC Bellach

Langsam aber sicher ging es mit dem jungen Verein aufwärts. Auch wenn man noch nicht auf Rosen gebettet war, sah man einen Silberstreifen am Horizont. Wenn es auch in den folgenden Jahren, immer wieder nötig war, dass ab und zu ein Vereinsmitglied in die eigene Tasche griff und einen ausserordentlichen Beitrag leistete, um damit anstehende Ausgaben zu decken, so konnten doch erfreuliche Fortschritte festgestellt werden.

Im Jahre 1961 konnte der Verein erstmals eine eigene Juniorenmannschaft (Junioren B) stellen, welche von Edi Marthaler trainiert wurde. Auch diese Mannschaft hatte in der Folgezeit natürlich um ihre Existenz zu kämpfen, denn von „unten“ kam nicht automatisch Nachwuchs, welcher eingebaut werden konnte.
Diese Juniorenmannschaft war unter anderem mitverantwortlich, dass der Aktivmannschaft in der Saison 1963/64 der langersehnte Aufstieg in die 3. Liga gelang. Der Aufstieg, war zwar bereits in den Vorjahren immer wieder als Zielsetzung genannt worden, doch geschafft hatte man es erst im neunten Jahr nach der Gründung unter Trainer Erwin Althaus.
Doch die Freude dauerte nicht lange, bereits ein Jahr später, musste der Gang in die 4. Liga wieder angetreten werden, wo man sich noch einige Jahre gedulden musste ehe man sportlich wieder zu Höherem berufen war.

In den folgenden Jahren ging es Schlag auf Schlag im Verein. Am 4.3.1966 entschied eine ausserordentliche Generalversammlung über eine Namensänderung so wurde der Sport-Club Bellach in den Fussball-Club Bellach umbenannt. Der Grund dafür war relativ einfach:
(Originalzitat aus dem Protokoll der a.o.GV vom 4.3.1966). „…..der Grund für die Namensänderung war vor allem, dass viele Leute in Bellach nicht wussten, dass der Sport-Club Fussball spielt…….“

1966 wurde, der Grundstein zur Juniorenbewegung gelegt. Geistiger Vater war der damalige Präsident Franz Schai, der von vielen später nur noch „Papa Schai“ genannt wurde. Unter seiner Leitung entwickelte sich die „Juniorenabteilung“ langsam aber sicher zu einem festen Gebilde. Wenn auch in der Anfangsphase immer nur einzelne Juniorenmannschaften gemeldet werden konnten.

Als Gegensatz dazu kam es 1967 zur Gründung einer Seniorenbewegung.

Aber auch neben dem Platz taten sich einige wichtige Dinge. Im Jahre 1968 wurde erstmals über ein neues Fussballfeld diskutiert, da mit dem Wachsen der Juniorenbewegung die Platzverhältnisse allmählich knapp wurden. Allerdings waren die Hoffnungen damals noch schwindend gering und es sollten noch ein paar Jahre ins Land gehen und viele Diskussionen geführt werden, bis es soweit war.
Da an ein geordnetes Training ohne Flutlicht nicht mehr zu denken war, wurde in Fronarbeit, im Jahre 1970, die erste Platzbeleuchtung installiert. Gleichzeitig wurde die alte Torumrandung aus viereckigen Holzpfosten durch runde „Leichtmetallpfosten“ ersetzt. (Wer allerdings einmal dabei war, wenn diese Tore aus der Verankerung genommen werden mussten, weiss nicht warum man damals Leichtmetall sagte?). Doch mit diesen neuen und modernen Toren und der Flutlichtanlage, war der FC Bellach in der Gegend ein führender Verein geworden, was die Infrastruktur anbelangte.

Auch die „Gleichberechtigung“ hielt früh Einzug im Verein. So integrierte man im Jahre 1971 auf eine Anfrage eine Damenmannschaft.

An der Infrastruktur wurde jedoch weiter gefeilt. Und der Bau eines eigenen Clubhauses wurde im Jahre 1972/73 an die Hand genommen.

Endlich in der Saison 1973/74 gelang der lang ersehnte Aufstieg in die 3. Liga unter Trainer Kurt Probst.
Aber es schien, als würde der Höhenflug auch diesmal nur sehr kurz dauern. Bis die Herren Rudolf Brönnimann (Trainer) und Heinz Schneider (Coach) die Zügel in die Hand nahmen. Unter ihrer Leitung konnte der Klassenerhalt im letzten Moment geschafft werden und damit wurde der Grundstock für die nachfolgenden Erfolge gelegt.

Im Jahre 1974 war es endlich so weit, das neue Clubhaus konnte in Betrieb genommen werden. Damit entfiel der mühsame Marsch vom Rössli oder Schulhaus auf den Fussballplatz und das jeweilige Mitschleppen des Pausentees. Für viele waren die neuen Duschen ein wahrer Luxus. Und damit stiegen natürlich auch die sportlichen Ansprüche. Die offizielle Einweihung fand allerdings erst ein Jahr später anlässlich der 20 Jahr-Feier statt.
Im Jahre 1978/79 erreichte die erste Mannschaft den Regionalmeistertitel in der 3. Liga und stieg unter Trainer Thomas Bur in die 2. Liga auf.
Rechtzeitig zum 25 jährigen Jubiläum und zur Einweihung des neuen Sportplatzes, welcher nach vielen Jahren der Planung endlich im Jahr 1980, also im Jahre des 25-jährigen Bestehens, eingeweiht werden konnte. Dieses Jubiläum und die Platzeinweihung sollte gebührend gefeiert werden. Doch darüber bettet man lieber den Mantel des Schweigens da das Fest ein finanzielles Desaster geworden war.

Die zweite Hälfte der 50er - oder der sportliche Aufschwung

Mit dem Aufstieg in die 2. Liga begann die sportlich erfolgreiche Aera des FC Bellach, die vor allem von einem Mann geprägt wurde. Daniel Schneider, welcher im Jahre 1983, während der Saison das Traineramt von Urs Bader übernahm und das Team bereits 1983/1984 zum Regionalmeister in der 2. Liga führte. Leider scheiterte man dann in den Aufstiegsspielen gegen Rapid Ostermundigen.

In der Folge konnte sich die Mannschaft immer an der Spitze der 2. Liga halten, und das ohne spektakuläre Zuzüge oder viele auswärtige Spieler. Es gelang Daniel Schneider immer wieder mit eigenen Junioren, die erste Mannschaft zu ergänzen.
Dies war unter anderem natürlich auch dank der ausgezeichnet geführten Juniorenbewegung möglich, welche auch in den achtziger Jahren ihre grössten Erfolge feiern konnte. Mit den Brüdern Walker (Philipp und Marco) begannen auch zwei zukünftige Nationalspieler ihre Karriere im Dress des FC Bellach.

Ein besonderes Zückerchen für die Spieler und die Fans des FC Bellach, war natürlich die Schweizercuppartie gegen den damaligen NL-A Club FC Luzern. Die Oberklassigen waren mit allen Stars angereist und so gab es eine standesgemässe Niederlage. Allerdings blieb dies, für alle Dabeigewesenen, ein unvergessliches Erlebnis.
Neben den sportlichen Erfolgen welche auch in der Zukunft nicht ausblieben, wurde aber immer kräftig an der Infrastruktur gearbeitet. So wurde die Brunnmatt im Jahre 1986 mit einer elektronischen Matchuhr bestückt. Als weiterer Höhepunkt konnte im Jahre 1988 das neue Clubhaus eingeweiht werden. Das Alte in welchem viele Höhepunkte und tolle Feste gefeiert worden waren, war dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen. Unter der Regie von Roland Spahr und Iwan Hürzeler entstand ein schmuckes Heim, auf welches wir mit Recht noch heute stolz sein können.
1993 wurde die über 20 Jahre alte Flutlichtanlage durch eine neue ersetzt und feierlich eingeweiht. Mit einem Freundschaftsspiel einer Prominentenmannschaft in welcher einige ehemalige Nationalligaspieler mitwirkten (u.a. der legendäre Karli Odermatt)
In den Neunziger Jahren, etablierte sich die erste Mannschaft endgültig an der Spitze der 2. Liga und klopfte einige Male an die Tür zum Regionalmeister. In der Mitte dieses Jahrzehntes wurde ein weiterer Schritt in Richtung Spitzenklub unternommen. Mit dem Ziel den Fussballclub Bellach zu weiteren guten Leistungen zu treiben, wurde 1994 der Club „Freunde des FC Bellach“ gegründet. Dies war eine Vereinigung die sich vorgenommen hat, ausserordentliche Leistungen des Clubs zu honorieren.
Zum ganz grossen Coup reichte es allerdings vorerst nie ganz. Meistens stand der grosse Rivale, der FC Subingen, im Weg. Doch als es dann hart auf hart ging, sprich um den Aufstieg in die Neugegründete 2. Liga Interregional, schnappte man sich dem ewigen Konkurrenten, ausgerechnet in Subingen, im letzten und entscheidenden Spiel die Butter vom Brot und wurde „Milleniumsmeister“.
Mit diesem Aufstieg, durfte der Verein den grössten sportlichen Erfolg in seiner Geschichte feiern. Auch wenn dieser Höhenflug nur ein Jahr dauerte, war es für alle Spieler ein Erlebnis und eine Riesenerfahrung. Nach dem Abstieg musste sich der Verein und die Mannschaft zwei drei Jahr mit „Mittelmass“ begnügen.

Chronik des FC Bellach in Stichworten

Wussten Sie, dass …….

am 18. Mai 1955 die Gründungsversammlung im Rest. Tell in Bellach stattfand

am10. August 1955 das erste offizielle Training mit 12 Teilnehmern stattfand

am 7. Januar 1956 der 1. Familienabend (vergleichbar mit heutigem Jahresschlusshöck) durchgeführt wurde

in der Saison 1956/57 erfreulicherweise erstmals eine 2. Mannschaft gemeldet werden konnte.

im Februar 1957 der FC Bellach eine Fasnachtszeitung herausgegeben hat und eine Schnitzelbankgruppe hatte.

am 17. Januar 1959 das erste „Saukegelt“ im Rest. Tell stattfand

am 31.3.1960 ein Juniorenbewegungskomitee ins Leben gerufen wurde

am 18.8.1960 die erste Juniorenmannschaft auflief. Trainer war übrigens damals Edi Marthaler

in der Saison 1963/64 die erste Mannschaft des FC Bellach den Aufstieg in die dritte Liga schaffte (allerdings stieg man ein Jahr darauf gleich wieder ab) und den zweiten Platz im Solothurner Cup erreichte

am 10.7.1964 Werner Bergundthal an der Generalversammlung zum ersten Ehrenmitglied des SC Bellach erkoren wurde.

vom 1.-15. Dezember 1964 der erste Passiveinzug durchgeführt wurde und dieser einen Betrag von Fr. 1'002.-- einbrachte.

am 4.3.1966 an einer ausserordentliche Generalversammlung die Namensänderung vom Sport Club zum Fussballclub Bellach, beschlossen wurde

am 26.2.1967 die Gründung der Seniorenabteilung stattfand

am 1967 ein Hermann Geiger Gedenkmarsch durchgeführt wurde, der allerdings ein finanzieller Reinfall war, und deshalb nur einmalig war.

am 1 und 2. Juli 1967 das erste Dorfturnier organisiert wurde

im Jahre 1967 die Gemeinde eine Platzkommission gründete, die sich mit der Aufgabe eines neuen Fussballplatzes befasste

am 26.3.1970 zum ersten mal eine Sportplatzbeleuchtung auf der Brunnmatt eingeweiht wurde. Anlässlich eines Freundschaftsspieles gegen den SC Blustavia welches 2:1 gewonnen wurde.

in der Saison 1971/72 die Gleichberechtigung Einzug hielt und eine Damenmannschaft gemeldet wurde

im Jahre 1972 der Beginn des Clubhausbaues in Angriff genommen wurde. Dieses konnte von der Firma Jura für Fr. 5'000.-- erworben werden.

am 7.3.1972 erstmals eine offizielle Juniorenkommission ins Leben gerufen, welcher Franz Schai, Heinz Schneider und Alois Dornbierer angehörten.

am 9.12.1972 der erste offizielle Juniorenabend stattfand.

am 23. und 24. Januar 1974 die Mitglieder des FC’s zum ersten Skiweekend ins Diemtigtal aufbrachen

in der Saison 1973/74 erneut der Aufstieg in die 3. Liga, nach Entscheidungsspiel in Derendingen mit einem 3:1 Sieg über Meazza Biberist, bewerkstelligt wurde.

im Juni 1975 das Clubhaus, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums, eingeweiht wurde.

im Juli 1975 das erste Cluborgan als Jubiläumsausgabe erschienen ist

am 4. Juli 1975 die neuen Statuten durch den SKFV genehmigt wurden

im Sommer 1976 die Senioren das erste Wettfischen organisierten

am 31.12.1976 eine Sylvesterparty in der Gressly-Halle stattfand

in der Saison 1977/78 die erste Mannschaft zum ersten Mal mit der Trikotwerbung, Möbel Stofer Bellach, auflief.

in der Saison 1977/78 sich die Junioren B für die Interregionale Meisterschaft qualifizieren konnten.

am 7.7.1978 erstmals mit Marlis Flury eine Frau in den Vorstand gewählt wurde.

in der Saison 1978/79 der Aufstieg von der 3. in die 2. Liga geschafft wurde und gleichzeitig der Regionalmeistertitel nach Bellach geholt werden konnte. In den Aufstiegsspielen setzte sich die Mannschaft gegen den FC Oensingen und den FC Härkingen durch.

im Dezember 1979 die Seniorenmannschaft aufgelöst worden ist.

am Juli 1980 fand die Sportplatzeinweihung und das Jubiläumfest 25 Jahre FC Bellach statt.

in der Saison 1983/84 wurde die erste Mannschaf Regionalmeister in der 2. Liga, scheiterte jedoch in den Aufstiegsspielen an Rapid Ostermundigen

im Sommer 1982 der Klubhausanbau mit Anteilscheinen finanziert und erstellt werden konnte

am 14.9.1984 die Schweizer-Cup Partie gegen den FC Luzern (NL-A) als sportlicher Höhepunkt stattfand. Leider verlor dir Mannschaft mit 0:10

am 14.8.1984 die Supportervereinigung, unter der Initiative von Ruedi Messer ins Leben gerufen wurde.

in der Saison 1985/86 der FC Bellach erstmals den Solothurner Cup gewann.

am 12.7.1986 die Matchuhr in Betrieb genommen werden konnte.

am 12. bis 14.8.1988 die Einweihung des heutigen Clubhauses stattfand

seit der Saison 1988/89 der Dresssponsor der ersten Mannschaft das Architekturbüro Wolf war

in der Saison 1989/90 die Senioren einen neuen Anlauf unternommen haben

der Dresssponsor neu die Firma Magic Print aus Solothurn hiess

dass am 9.6.1993 unser Ehrenpräsident Otto Haldemann verstorben ist.

seit dem Jahre 1993 eine neue Sportplatzbeleuchtung für Licht sorgt. Die Einweihung war am 14.8.1993 im Rahmen eines Freundschaftsspiels

in der Saison 1992/93 die Veteranenbewegung gegründet wurde.

dass am 28.10.1994 die Gründung des Vereins Freunde des FC Bellach stattfand.

dass die erste Mannschaft in der Saison 1994/1995 zum zweiten mal den Solothurner Cup erringen konnte

dass die Senioren in der Saison 1995/96 unter dem FC Lommiswil spielten, da wir zuwenig Schiedsrichter melden konnten.

dass die Veteranen am 7. Mai 1993 ihren ersten Sieg feiern konnten.

dass ab der Saison 1999/2000 die Firma Manor als Dresssponsor einstieg

in der Saison 1999/2000 der Aufstieg in die neugegründete Interregionale 2. Liga geschafft wurde. Mit einem denkwürdigen Sieg über den ewigen Rivalen den FC Subingen

dass wir seit 1991 im Internet sind. Unter www.fcbellach.ch

in der Saison 2000/2001 die Senioren den Cupsieg holten

in der Saison 2002/2003 die Senioren den Meistertitel erringen konnten

dass in der Saison 2003/2004 die Senioren den Titel verteidigten und gleichzeitig auch die Veteranen Meister wurden.

neu ab der Saison 2004/2005 der Hauptsponsor die Firma Fraisa AG aus Bellach ist

Der junge FCB

Der Grundstock für die heutige Juniorenbewegung wurde am 31.3.1960 gelegt. In der damaligen Clubversammlung wurde ein Komitee gegründet, welches eine Juniorenbewegung ins Leben rufen sollte. Diesem Komitee gehörten die 3 Mitglieder

Josef Altermatt
Heinz Reinhard und
Hansruedi Wächter

an. Sie hatten sich bereits vorher damit beschäftigt und versucht junge Burschen zu begeistern, im Sport Club mitzumachen.

Am 18.8.1960 war es dann soweit. Die erste Juniorenmannschaft (Junioren B) des SC Bellach lief auf. Als Trainer fungierte damals Eduard (Edi) Marthaler.
Natürlich musste diese Mannschaft in den Anfangsjahren hartes Brot essen, den sie blieb für einige Jahre die einzige Juniorenmannschaft des Vereins.

Erst in der Saison 1966/67 wurden die Bemühungen innerhalb des Vereins intensiviert. Unter der Leitung des damaligen Präsidenten Franz Schai wurde das Werben um Junioren vorangetrieben.
Als erster Juniorenobmann wurde an der Generalversammlung 1967 Anton Pizzati gewählt. Der Erfolg dieser Bemühungen liess auch nicht allzu lange auf sich warten. Bereits in der Saison 1967/68 konnte eine zweite Juniorenmannschaft (Junioren C) gemeldet werden.

Bis allerdings eine gut funktionierende und selbständige Juniorenbewegung stand, brauchte es noch einige Zeit. Im Jahre 1971 übernahm Franz Schai erstmals offiziell das Szepter. Zuvor war er nur „Initiant“ und die eigentliche Triebfeder gewesen. Nun wurde er offiziell zum Juniorenobmann „befördert“. Im zur Seite standen damals Heinz Schneider und Werner Lehnert. An der Clubversammlung vom 7.3.1972 wurde dann die erste offizielle Juniorenkommission ins Leben gerufen. Ihr gehörten an Franz Schai als Juniorenobmann sowie Heinz Schneider und Alois Dornbierer als Beisitzer.

Damit war der erste Schritt getan und die Juniorenbewegung gedieh recht gut. Bereits zwei Jahre nach der Gründung dieser Juniorenkommission wies der Verein einen Bestand von ca. 70 Junioren aus. Den Junioren wurde allerdings auch einiges geboten, so unternahm man bereits zur damaligen Zeit mit den Jungen Reisen zu Turnieren in der ganzen Schweiz und sogar ins Ausland.

Leider musste Franz Schai im Jahre 1974 aus beruflichen Gründen das Amt als Juniorenobmann an den Nagel hängen. Aber auch unter seinen Nachfolgern Hermann Beuttenmüller, Silvain Gyger, Ernst Liechti und Roland Spahr entwickelte sich die Juniorenbewegung zu einem erfolgreichen Gebilde.
Im Jahre 1978 stiegen die Junioren B zum erstenmal in die Inter-Junioren auf, für den kleine Verein war das, in der damaligen Zeit, ein Riesenerfolg.
Die grösste Zeit der „sportlichen Erfolge“ erlebte die Juniorenabteilung in den 80er Jahren, wo immer wieder, vornehmlich die B und C Junioren, die Inter-Klasse erreichten, und auch halten konnten.

In dieser Zeit erlernten auch zwei Junioren beim FC Bellach das Fussballhandwerk, welche es später sogar zu internationalen Ehren gebracht haben. Es waren dies Philipp Walker, welcher sogar das Tor der Schweizer Nationalmannschaft hütete und sein Bruder Marco Walker, der es bis in die deutschen Bundesliga geschafft hatte.
Das heutige Ehrenmitglied Ernst Liechti erinnert sich heute noch an eines der ersten Spiele welches er als Trainer der E Junioren auszutragen hatte. Mit 0:43 ging man damals gegen die sogenannte „Talentauswahl des FC Grenchen ein. Im Tor stand damals ein gewisser Philipp Walker.
Aber auch finanziell ging es dem Verein und somit der Juniorenbewegung langsam besser, so konnte zum Beispiel erstmals in den 90er Jahren ein Juniorenlager für die Junioren des FC Bellach durchgeführt werden.
Leider liess das Interesse der Jugendlichen mit den älteren Jahrgängen, aus verschiedenen Gründen, mit den Jahren etwas nach, so dass zum erstenmal im Jahr 1993/94 für ein Jahr eine Gruppierung mit dem FC Selzach (Junioren A) eingegangen werden musste. Diese Gruppierung besteht auch heute noch mit dem FC Selzach
Die Juniorenabteilung hat aber immer wieder durch tolle Aktionen dafür gesorgt, dass unser Nachwuchs in irgendeiner Form unterstützt wurde. So rüstete sie die gesamten Juniorenmannschaften bereits zweimal mit neuen Trainern aus und ein anderes mal erhielt jeder Junior die gleiche Sporttasche. Ausserdem besuchen die Trainer mit ihren Mannschaften oder zusammen attraktive Spiele, sei dies der Nationalmannschaft, der NLA oder auch internationale Spiele (z.B. im Mailänder San Siro Stadion).

Wussten sie dass...

die E-Junioren des FC Bellach die grösste aller Niederlagen der Geschichte, gegen den FC Grenchen erhalten hat.

Dies mit einem Resultat von 0:43 nach einer Spielzeit von 50. Minuten.


am 18. Mai 1955 die Gründungsversammlung im Rest. Tell in Bellach stattfand


am 4.3.1966 an einer ausserordentliche Generalversammlung die Namensänderung vom Sport Club zum Fussballclub Bellach, beschlossen wurde


in der Saison 1985/86 der FC Bellach erstmals den Solothurner Cup gewann.